Matcha richtig lagern

Matcha ist ein momentan sehr beliebter grüner Tee aus Japan, welcher aus dem Tencha gemacht wird, einem qualitativ hochwertigem Schattentee. Dieser wird zunächst ganz normal geerntet und weiterverarbeitet. Schließlich wird er in kleinen Steinmühlen zu einem feinen Pulver zermahlen. Dieses Pulver, dass nun eben Matcha genannt wird, verfügt über einen relativ starken, grasigen Geschmack, welcher durch weitere feine aromatische Nuancen ergänzt wird – ein besonderer Tee.


MatchaMatcha Tee besteht nicht aus Blättern sondern aus einem feinen Pulver.

Der Matcha ist ein beliebter grüner Tee aus Japan. Dieser Schattentee besitzt in der Regel eine hohe Qualität und zeichnet sich durch einen bitteren, aber gleichzeitig dennoch erfrischenden Geschmack aus.

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Welcher aber auch so einige Probleme bereitet.

Ein Tee in Pulverform besitzt nämlich logischerweise eine größere Oberfläche als ein Tee in Blattform. Somit bietet er deutlich mehr Angriffsfläche für die Luft und oxidiert daher schneller. Auf diese Weise gehen dem Matcha seine feinen Aromen schnell verloren.

Dies ist auch der Grund, wieso die fertigen Teeblätter nach der Ernte häufig noch für einige Monate als Tencha gelagert und dann erst nach und nach gemahlen werden – denn nur auf diese Art kann gewährleistet werden, dass der Matcha auch Monate nach der Ernte noch in hoher Qualität verkauft werden kann.

Ideal wäre es somit, wenn auch wir als Konsumenten den Tee in seiner ursprünglichen Form als Tencha kaufen und diesen erst direkt vor dem Aufgießen mahlen würden. Da aber so gut wie niemand von uns eine kleine Mühle zu Hause hat, ist dies keine gute Alternative – umso wichtiger ist die richtige Lagerung des idealerweise noch frisch gekauften Matchas.

So bewahrt man Matcha auf

Denn durch das Befolgen ein paar kleiner Regeln kann man dafür sorgen, dass der leckere Pulvertee sein Aroma so lange wie möglich behält. Wichtig ist hierbei vor allem auf eine luftdichte Verpackung des Tees zu achten.

Matcha gehört luftdicht verschlossen

So wie alle Tees gibt auch der Matcha einen großen Teil seiner Aromen leicht an die Luft ab. Aufgrund der oben bereits erwähnten ungünstigen Eigenschaften der Pulverform, nimmt diese Problematik bei diesem grünen Tee aber weitaus größere Ausmaße an.

Daher ist es wichtig Matcha nur in luftdichten Verpackungen zu kaufen, welche sich nach dem Gebrauch auch wieder schließen lassen. Plastiktüten ohne Schluss sollten daher unbedingt vermieden werden, wohingegen kleine, wiederverschließbare Alu Dosen ideal für die Aufbewahrung von Matcha geeignet sind.

Im Kühlschrank verstauen

Zudem lässt sich die Haltbarkeit von Matcha durch eine Lagerung im Kühlschrank verlängern – der Tee verliert in der Kälte weniger Aromen und bleibt länger frisch.

Matcha wird mit Hilfe von speziellem Zubehör zubereitet

Matcha sollte möglichst schnell verbraucht werden

Vorsicht ist hierbei allerdings geboten: Durch die zu großen Temperaturunterschiede innerhalb und außerhalb der Dose kann sich nämlich schnell Kondensflüssigkeit bilden, welche den Pulvertee verklumpen lässt. Somit sollte man die Dose nur so kurz wie möglich öffnen.

Wer diese zwei Regeln befolgt und den Tee auf die empfohlene Art und Weise lagert, sollte lange Freude daran haben. Trotzdem ist auch von einem zu langsamen Verbrauch dieses grünen Tees abzuraten, da Matcha eben auch unter optimalen Bedingungen vergleichsweise schnell an Geschmack verliert.

Tipp: Falls ihr Matcha trotz aller Vorkehrungen dennoch einmal fad geworden ist, können Sie diesen auch zum Backen verwenden. Im Internet findet man jede Menge Anleitungen für köstliche Muffins, Kekse, Kuchen und Plätzchen.